Lohnsteuereinnahmen des deutschen Staates von 1950 - 1989 

 

Die Lohnsteuer ist einer der größten Einnahmequellen des deutschen Staates. (Die Fläche stellt den Bruttolohn und die Balken stellen die gezahlte Lohnsteuer dar.) Der größte Teil der Bevölkerung 22,9 Mio. Steuerpflichtige im Jahr 1989 (alte Bundesländer), wurden zur Lohnsteuer herangezogen. Nach der Wiedervereinigung waren es 1992 26 Mio. Steuerpflichtige (alte und neue Bundesländer).

Lohnsteuer in Deutschland



Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit ist es dringend ratsam, die vom Bundesverfassungsgericht getroffene Entscheidung die Bemessungsgrenze schnell auf mindestens 12.000,-- DM für ledige und 24.000,-- DM für Verheiratete zu erhöhen. Gleichzeitig sollten die Lohnsteuersätze gesenkt werden. Leider hat die Politik sich erst vom Bundesverfassungsgericht überzeugen lassen müssen. Es ist nicht zu verstehen, warum sich die Politiker in dieser Angelegenheit so viel Zeit gelassen haben.

Es würde zwar weniger an Lohnsteuer vom Staat eingenommen, aber in den unteren Lohngruppen würden neue Arbeitsplätze entstehen. Dieses würde zur Folge haben, dass die Sozialkosten des Staates sinken würden.

 

  Anzahl der Steuerpflichtigen in 1000 Bruttolohn in Mio.DM Steuerschuld in Mio.DM
1950 13320 37333 1768
1955 17156 70150 3888
1957 18427 85442 4470
1961 20669 129008 9028
1965 22363 189557 14606
1968 18744 216142 18752
1971 20551 340685 39783
1974 20806 470623 68103
1977 20306 558603 85379
1980 21072 688121 101833
1983 21440 767798 119132
1986 22378 872312 139691
1989 22924 996093 162412

 

 

 

 

 

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